Alle 31 Ausflugsziele
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Affenwald & Sommerrodelbahn Straußberg
Im Affenwald laufen Berberaffen, Lemuren und Wallabys frei im Wald umher — Futter gibt es am Eingang, und die Tiere holen es sich direkt aus der Hand. Der Rundweg führt durch echten Bergwald, kein Gehege. Gleich nebenan wartet die Sommerrodelbahn: 1.000 Meter Abfahrt, Tempo selbst bestimmt. Zusammen gut ein halber Tag, und die Mischung aus ruhig und schnell funktioniert bei fast jedem Alter.
Unterer Straußberg 6, 99706 Sondershausen · Dauer: 3 – 5 Stunden · Preis: mittel · draußen · Saison: 1. April bis 31. Oktober · Geöffnet: täglich 10 – 18 Uhr, letzter Einlass in den Affenwald 17 Uhr · Parken: Parkplatz am Erlebnispark
- Festes Schuhwerk — der Rundweg geht über Waldboden und bergauf.
- Futter am Eingang mitnehmen, sonst bleiben die Affen auf Abstand.
- Rucksäcke schließen: Die Affen sind neugierig und schnell.
- Die Rodelbahn hat eine Mindestgröße für Alleinfahrer — Kleine fahren bei einem Erwachsenen mit.
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Alternativer Bärenpark Worbis
Kein Zoo, sondern ein Zuhause für Tiere, die es vorher schlecht hatten: Braunbären aus Betonzwingern und Zirkussen, dazu ein Wolfsrudel, leben hier auf rund 40.000 Quadratmetern Waldfläche. Die Gehege sind so groß, dass man die Tiere nicht immer sofort sieht — das ist beabsichtigt und macht das Beobachten spannender. Wer erklärt bekommen will, wo die Bären herkommen, findet an jedem Gehege ihre Geschichte. Für Kinder ein Ziel, das nicht nur unterhält, sondern etwas erzählt.
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis · Dauer: 2 – 4 Stunden · Preis: mittel · draußen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: März bis Oktober 10 – 18 Uhr, November bis Februar 10 – 16 Uhr — Einlass bis eine Stunde vorher · Parken: Besucherparkplatz Bärenpark
- Mit dem Eintritt wird die Stiftung für Bären finanziert — das Geld arbeitet weiter.
- Die Gehege sind groß und bewaldet; Geduld mitbringen, dann sieht man mehr.
- Fütterungs- und Führungszeiten vorher ansehen, das lohnt sich.
- Festes Schuhwerk, die Wege sind Waldwege.
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Barbarossahöhle im Kyffhäuser
Unter dem Kyffhäuser bei Rottleben liegt die Barbarossahöhle, eine der beiden zugänglichen Anhydrithöhlen der Welt und die einzige Schauhöhle dieser Art in Westeuropa. Weil sich das Gestein durch die Feuchtigkeit in Gips verwandelt, löst es sich in dünnen Schichten und hängt wie abblätternde Tapete von Decken und Wänden. Dazu kommen klare Höhlenseen und die Sage vom schlafenden Kaiser Barbarossa, der im Berg auf seine Rückkehr wartet. Zu sehen nur mit Führung.
Mühlen 6, 99707 Kyffhäuserland OT Rottleben · Dauer: 1,5 – 2 Stunden · Preis: günstig · drinnen · Saison: ganzjährig, im Winter mit Ruhetag · Geöffnet: April bis Oktober meist täglich 10 – 17 Uhr, im Winter kürzer – aktuelle Zeiten auf der Website · Parken: Parkplatz Barbarossahöhle
- Nur mit Führung, rund 50 Minuten.
- In der Höhle hat es um 10 Grad – Jacke mitnehmen.
- Lässt sich gut mit dem Kyffhäuserdenkmal verbinden, das liegt auf demselben Bergrücken.
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Brocken-Coaster Schierke
Der Brocken-Coaster ist keine Wannenbahn, sondern ein Schienenschlitten: Der Bob hängt fest auf der Schiene, du bestimmst nur das Tempo. Die Strecke schlängelt sich 400 Meter durch den Hangwald oberhalb von Schierke und dreht dabei einen vollen Kringel. Weil der Schlitten in der Schiene läuft, geht es auch bei nassem Wetter und im Winter — eine der wenigen Bahnen im Harz, die ganzjährig fährt. Direkt unterhalb des Brockens gelegen, lässt sich das gut mit einer Wanderung oder der Fahrt mit der Schmalspurbahn verbinden.
Hagenstraße 6, 38879 Wernigerode OT Schierke · Dauer: 1 – 2 Stunden · Preis: günstig · draußen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: 10 – 18 Uhr · Parken: Am Thälchen
- Parken am Parkplatz „Am Thälchen“ — von dort ist es ausgeschildert.
- Kleine Kinder fahren bei einem Erwachsenen mit; allein erst ab einem Mindestalter.
- Mehrfachkarten lohnen sich — einmal reicht selten.
- Lässt sich gut mit Schierke, dem Brocken oder der Schmalspurbahn zu einem Tag verbinden.
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Brockenbahn ab Wernigerode
Eine echte Schmalspur-Dampflok zieht die Bahn von Wernigerode über Drei Annen Hohne und Schierke hinauf zum Brocken. Die Strecke schraubt sich durch den Nationalpark, ab Schierke wird der Wald niedriger und knorriger, oben ist Hochmoor. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit ins Land — nur ist klare Sicht auf dem Brocken die Ausnahme, an rund 300 Tagen im Jahr steht er in Wolken. Die Fahrt selbst ist das Erlebnis: Rauch, Pfeifen, offene Fenster. Für Kinder oft der Höhepunkt der Woche.
Harzer Schmalspurbahnen, Bahnhofsplatz, 38855 Wernigerode · Dauer: ein halber bis ganzer Tag · Preis: gehoben · draußen und drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: mehrmals täglich, Fahrplan je nach Saison — vorher nachsehen · Parken: Park & Ride am Hauptbahnhof
- Der teuerste Punkt auf dieser Liste: Stand 2026 rund 65 € je Erwachsener für Hin- und Rückfahrt, mit dem Nachmittagstarif etwas weniger. Für eine Familie ein eigener Programmpunkt, nichts für nebenbei.
- Warm anziehen, auch im Hochsommer — oben ist es regelmäßig 10 Grad kälter und windig.
- In der Hauptsaison sind die Züge voll; früh am Bahnhof sein oder vorher reservieren.
- Wer sparen will: nur bergauf fahren und zu Fuß zurück nach Schierke — bergab gut zu schaffen.
- Abfahrt auch ab Wernigerode Westerntor, oft näher an der Altstadt und ruhiger.
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Brockenwanderung ab Schierke (Eckerlochstieg)
Vom Nationalparkhaus Schierke sind es über den Eckerlochstieg nur 5,5 Kilometer bis zum Gipfel, aber rund 500 Höhenmeter über Steine, Wurzeln und Blockschutt. Der Weg ist der schönste der Brockenaufstiege und zugleich der anstrengendste — feste Schuhe sind Pflicht, bei Nässe wird es rutschig. Wer es ruhiger mag, nimmt ab Schierke die breite Brockenstraße: länger, gleichmäßiger, auch mit größeren Kindern gut machbar.
Nationalparkhaus Schierke, Brockenstraße, 38879 Wernigerode OT Schierke · Dauer: 4 – 5 Stunden hin und zurück · Preis: kostenlos · draußen · Saison: ganzjährig, im Winter nur mit Ausrüstung · Geöffnet: jederzeit · Parken: Am Thälchen
- Feste Wanderschuhe, keine Turnschuhe — der Stieg ist durchgehend steinig.
- Mit kleineren Kindern besser die breite Brockenstraße nehmen statt den Eckerlochstieg.
- Schöne Runde: hinauf über den Eckerlochstieg, hinunter über die Brockenstraße.
- Lässt sich mit dem Brocken-Coaster im Ort zu einem Tag verbinden.
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Brockenwanderung ab Torfhaus (Goetheweg)
Der Goetheweg beginnt am Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus und führt in rund drei Stunden auf den Gipfel. Er ist der bekannteste und zugleich einfachste der großen Brockenaufstiege: breite Wege, gleichmäßige Steigung, rund 390 Höhenmeter. Unterwegs geht es am Abbegraben entlang, durch Hochmoor und über die alte Grenzlinie. Wer nicht zurücklaufen mag, fährt ab Brocken mit der Schmalspurbahn hinunter — Karten gibt es oben am Bahnhof, in der Hauptsaison aber nicht garantiert.
Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, 38667 Torfhaus · Dauer: 5 – 6 Stunden hin und zurück · Preis: kostenlos · draußen · Saison: ganzjährig, im Winter nur mit Ausrüstung · Geöffnet: jederzeit — der Parkplatz ist kostenpflichtig · Parken: Großparkplatz Torfhaus
- Der einfachste der großen Aufstiege — für die erste Brockentour mit Kindern der richtige.
- Oben ist es fast immer kalt und windig: Jacke einpacken, auch im August.
- Verpflegung mitnehmen, unterwegs gibt es nichts.
- Rückweg mit der Brockenbahn ab Gipfel möglich — in der Hauptsaison ohne Platzgarantie.
- Der Brocken ist an rund 300 Tagen im Jahr in Wolken. Wetterbericht vorher ansehen, sonst steht ihr oben im Nebel.
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Einhornhöhle Scharzfeld
Seit Jahrhunderten wurden hier Knochen ausgegraben und für Einhornreste gehalten — daher der Name. Tatsächlich stammen sie von Höhlenbären und Eiszeittieren, und in jüngerer Zeit fanden Forscher hier Spuren der Neandertaler, darunter einen geschnitzten Knochen, der zu den ältesten Kunstwerken Europas gehört. Zu sehen ist die Höhle nur mit Führung; sie geht durch weite Hallen mit Namen wie Blaue Grotte und Schillerhalle. Ringsum liegt ein Waldgelände mit Spielbereich und Wanderwegen.
Einhornhöhle, 37412 Herzberg am Harz OT Scharzfeld · Dauer: 2 – 3 Stunden · Preis: günstig · drinnen · Saison: April bis Oktober, dazu eine kurze Wintersaison · Geöffnet: April bis Oktober Dienstag bis Sonntag 11 – 17 Uhr, Führungen stündlich · Parken: Parkplatz Einhornhöhle
- Nur mit Führung zu besichtigen — Zeiten vorher ansehen, die letzte Führung ist früh.
- In der Höhle sind es rund 8 Grad, auch im Hochsommer. Jacke mitnehmen.
- Vom Parkplatz geht es ein Stück bergauf durch den Wald bis zum Eingang.
- Guter Plan für einen Regentag — drinnen und trotzdem draußen.
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ErlebnisBocksBerg Hahnenklee
Die Kabinenbahn startet mitten in Hahnenklee und ist in zehn Minuten oben. Der Berg selbst ist das Programm: Der Bocksbergbob läuft 1.250 Meter mit einem doppelten Looping ins Tal, die Bocksbergcarts rollen auf drei Rädern anderthalb Kilometer bergab, dazu Tubingbahn, Trampolin und Hexenlabyrinth. Wer lieber ruhig unterwegs ist, wandert vom Gipfel zurück oder genießt die Aussicht über den Oberharz. Ein Ziel, an dem sich verschiedene Altersgruppen gleichzeitig beschäftigen können.
Rathausstraße 6, 38644 Goslar OT Hahnenklee · Dauer: 3 – 5 Stunden · Preis: mittel · draußen · Saison: ganzjährig, Sommer- und Winterbetrieb · Geöffnet: Sommer täglich 9:30 – 17:30 Uhr, Winter bis 16:30 Uhr · Parken: Parkplatz an der Talstation
- Einzelfahrten summieren sich schnell — für einen ganzen Tag lohnen Kombikarten.
- Der Bob fährt bei Nässe nicht; bei unsicherem Wetter vorher anrufen.
- Für die Fahrgeschäfte gelten Mindestgrößen — mit kleinen Kindern vorher nachsehen.
- Die Seilbahn nimmt auch Wanderer und Kinderwagen mit: hoch fahren, oben spazieren, wieder runter fahren.
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Erlebnisbergwerk Sondershausen
Ein echtes Kalibergwerk, in dem bis 1990 gearbeitet wurde. Der Förderkorb bringt Besucher 670 Meter in die Tiefe, dort führen erfahrene Bergleute durch die Strecken. Unter Tage liegen riesige Hallen — eine davon wird für Konzerte genutzt —, ein Salzsee, über den man mit dem Kahn fährt, und die Maschinen von damals. Die Temperatur liegt konstant bei rund 28 Grad, das Wetter draußen spielt keine Rolle. Der beste Regentag-Plan der ganzen Liste.
Schachtstraße 20–22, 99706 Sondershausen · Dauer: 4 – 5 Stunden · Preis: mittel · drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Dienstag bis Freitag 11 oder 14 Uhr, Samstag 10 oder 14 Uhr, Sonn- und Feiertag 11 Uhr — Montag Ruhetag · Parken: Parkplatz am Erlebnisbergwerk
- Voranmeldung ist Pflicht — nicht einfach hinfahren, vorher anrufen oder buchen.
- Erst ab 10 Jahren; jüngere Kinder dürfen nicht mit unter Tage.
- Unten sind es konstant rund 28 Grad, oben ist es kühl — Zwiebellook.
- Feste Schuhe, keine Sandalen. Kleidung wird nicht sauberer.
- Die Führung dauert mehrere Stunden — vorher essen, es gibt unterwegs nichts.
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Europa-Rosarium Sangerhausen
Das Europa-Rosarium in Sangerhausen ist die größte Rosensammlung der Welt: über 8.300 Rosenarten und -sorten auf rund 13 Hektar, angelegt ab 1903. Dazu gehören ein Landschaftspark mit altem Baumbestand, ein Spielplatz und ein Café. Die Hauptblüte liegt im Juni und Anfang Juli, dann ist der Park am eindrucksvollsten — im Spätsommer blühen die öfterblühenden Sorten weiter.
Steinberger Weg 3, 06526 Sangerhausen · Dauer: 1,5 – 3 Stunden · Preis: günstig · draußen · Saison: Hauptblüte Juni bis Anfang Juli · Geöffnet: täglich, Zeiten je nach Saison; im Winter stark verkürzt · Parken: Parkplatz Rosarium
- Die Hauptblüte im Juni ist der Grund für die Fahrt. Außerhalb ist es ein schöner Park, aber ohne das Rosenmeer.
- Sangerhausen liegt bereits am Südrand des Kyffhäusers — die weiteste Anfahrt auf dieser Liste.
- Wege sind eben und kinderwagentauglich, es gibt einen Spielplatz.
- Bei Hitze am Vormittag oder späten Nachmittag gehen, Schatten ist begrenzt.
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Freizeitpark Possen mit Possenturm
Der Possen liegt mitten in einem der größten zusammenhängenden Buchenwälder Europas. Herzstück ist der Possenturm, der älteste und höchste in Fachwerk gebaute Aussichtsturm Europas — wer die Stufen schafft, sieht bei klarer Sicht bis zum Harz. Drumherum liegen weitläufige Tiergehege mit Braunbären, Geparden, Erdmännchen und Emus, dazu einer der größten Spielplätze der Region. Der Park selbst kostet keinen Eintritt, nur der Turm einen kleinen Betrag.
Possen 1, 99706 Sondershausen · Dauer: 2 – 4 Stunden · Preis: kostenlos · draußen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Montag bis Samstag 11 – 21 Uhr, Sonntag 11 – 20 Uhr · Parken: Parkplatz Possen
- Der Eintritt in den Park ist frei — bezahlt wird nur je Attraktion, etwa der Turm. Kleingeld einstecken.
- Die Turmtreppe ist steil und eng; mit Kinderwagen unten bleiben.
- Gaststätte, Imbiss und Biergarten sind vor Ort — Picknick ist trotzdem schöner.
- Bei Regen wenig Unterstand: eher ein Ziel für trockene Tage.
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Glasmanufaktur Harzkristall Derenburg
Eine der wenigen Glashütten in Deutschland, die noch mundgeblasenes Glas herstellt: Vasen, Leuchten, Glasteile für den Denkmalschutz. Von der Galerie aus sieht man den Glasbläsern direkt an den Ofen. Dazu gehören ein Werksverkauf, ein Café und ein großer Außenbereich mit Gartenlandschaft, Spielplatz und Goldfischteich, der 2006 Außenstelle der Landesgartenschau war. Für Kinder gibt es Mitmach-Angebote, bei denen man sein eigenes Glas gestaltet.
Im Freien Felde 5, 38895 Derenburg · Dauer: 1,5 – 3 Stunden · Preis: günstig · draußen und drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich; die Glasbläser arbeiten nur zu bestimmten Zeiten — vorher nachsehen · Parken: Parkplatz an der Glasmanufaktur
- Die Schauproduktion läuft nicht durchgehend. Wer die Glasbläser sehen will, sollte die Zeiten vorher auf der Seite prüfen.
- Der Garten mit Spielplatz ist kostenlos zugänglich und allein schon eine Pause wert.
- Glas selbst gestalten geht, muss aber meist vorher gebucht werden.
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Grenzlandmuseum Bad Sachsa
Bis 1989 verlief die innerdeutsche Grenze nur wenige Kilometer von Bad Sachsa entfernt. Das Grenzlandmuseum erinnert daran mit Originalen wie einem Stück Grenzsignalzaun, Schlagbäumen, Uniformen und Fotos aus der Zeit der Teilung. Seit 2016 steht es im Kurpark, nahe der Tourist-Information; betrieben wird es von einem Förderverein. Gut zu verbinden mit einem Gang entlang des Grünen Bands, wo die Grenze früher verlief.
Am Kurpark 6, 37441 Bad Sachsa · Dauer: 1 – 1,5 Stunden · drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: meist Mittwoch und Freitag bis Sonntag nachmittags – Zeiten wechseln, vorher anrufen · Parken: Parkplatz Bismarckstraße
- Das Museum wird ehrenamtlich betrieben; eine Quelle meldete zuletzt eine vorübergehende Schließung – vorher anrufen.
- Liegt mitten in Bad Sachsa – gut für einen Regennachmittag ohne lange Anfahrt.
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HEX Erlebniswelt — der weltgrößte Hexenbesen
In Rothesütte am Südrand des Harzes steht seit 2025 ein Aussichtsturm in Form eines Hexenbesens — mit 70 Metern nach Betreiberangaben der größte der Welt. Die Plattform liegt auf 44 Metern; von dort geht der Blick über Wälder und Bergrücken, bei klarer Sicht bis zum Brocken und zum Wurmberg. Nach unten führen zwei Rutschen, eine davon interaktiv. Rundherum ist eine kleine Erlebniswelt gewachsen: eine Ausstellung im Turm, ein Zauberladen und das Restaurant Blocksberg. Das jüngste Ziel auf dieser Liste und das nächstgelegene große — von Bad Sachsa sind es nur wenige Kilometer.
Alte-Nordhäuser-Straße 26, 99755 Ellrich OT Rothesütte · Dauer: 2 – 4 Stunden · Preis: mittel · draußen und drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Turm täglich 10 – 18 Uhr, Restaurant Blocksberg 11 – 21 Uhr · Parken: Parkplatz an der HEX Erlebniswelt
- Stand 2026: Erwachsene 16 €, Kinder ab 6 Jahren 12 €, unter 6 frei. Das Familienticket (2 Erwachsene, ab 2 zahlende Kinder) kostet 47 € — jedes weitere Kind ist frei.
- Der Parkplatz läuft ohne Schranke über Kennzeichenerkennung: die ersten 15 Minuten frei, bezahlt wird danach an einer der Kassen oder online binnen 24 Stunden. Wer im Blocksberg isst, parkt vier Stunden kostenlos.
- Der Turm steht auf rund 600 Metern und ist oben offen — Wind und Kälte sind dort eine andere Nummer als unten im Tal.
- Bei Sturm oder Gewitter bleibt die Plattform zu. Kurz auf der Seite nachsehen, bevor ihr fahrt.
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Harzturm Torfhaus
Der Harzturm steht in Torfhaus auf rund 800 Metern, direkt gegenüber dem Brocken. 65 Meter hoch, Holz-Stahl-Konstruktion, außen wie ein hohler drehwüchsiger Baumstamm verkleidet. Auf 45 Metern liegen zwei Panoramaplattformen und ein Skywalk mit gläsernem Boden. Hoch geht es über die Treppe oder mit dem Aufzug, runter wahlweise über eine 110 Meter lange Rutsche. Bei klarer Sicht schaut man direkt auf den Brocken.
Torfhaus 21, 38667 Clausthal-Zellerfeld OT Torfhaus · Dauer: 1 – 2 Stunden · Preis: mittel · draußen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich, Zeiten je nach Saison und Wetter · Parken: Großparkplatz Torfhaus
- Bei Sturm oder Gewitter bleibt der Turm zu — Wetter und Betriebsmeldung vor der Fahrt ansehen.
- Torfhaus liegt hoch und ist fast immer windig und deutlich kühler als im Tal. Jacke mitnehmen.
- Die Rutsche kostet meist extra und hat eine Mindestgröße.
- Torfhaus ist auch Startpunkt für die Brockenwanderung über den Goetheweg — lässt sich gut verbinden.
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Heimkehle bei Uftrungen
Die Heimkehle liegt im Südharz bei Uftrungen, genau auf der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Bei der Führung geht es durch große Hallen wie den Großen Dom und an unterirdischen Seen vorbei, die zum Teil beleuchtet sind. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Höhle als Rüstungsfabrik ausgebaut, in der KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten mussten; eine Gedenkstätte erinnert daran. Draußen gibt es einen Natur-Erlebnis-Spielplatz und Wanderwege durch die Gipskarstlandschaft.
An der Heimkehle 3, 06536 Südharz OT Uftrungen · Dauer: 2 – 3 Stunden · drinnen · Saison: ganzjährig, im Winter kürzere Zeiten · Geöffnet: Führungen Dienstag bis Sonntag; im Sommer meist 10 – 17 Uhr, im Winter 11 – 16 Uhr – aktuelle Zeiten auf der Website · Parken: Parkplatz an der Heimkehle
- Nur mit Führung (rund 45 Minuten) – die letzte beginnt etwa eine Stunde vor Schluss.
- In der Höhle ist es kühl und feucht – Jacke und feste Schuhe mitnehmen.
- Die Gedenkstätte ist Teil des Rundgangs; mit jüngeren Kindern vorher kurz darüber sprechen.
- Die Angaben zu den Öffnungszeiten weichen in verschiedenen Quellen ab – vorher auf der Website nachsehen.
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Hexentanzplatz Thale
Der Hexentanzplatz liegt auf einem Felsplateau 250 Meter über dem Bodetal — der bekannteste Aussichtspunkt des Harzes und Schauplatz der Walpurgissagen. Oben ist ein ganzer Tag möglich: Aussicht ins Bodetal, ein kleiner Tierpark, eine Sommerrodelbahn, das Bergtheater unter freiem Himmel und mehrere Gaststätten. Hinauf kommt man mit dem Auto, zu Fuß über den steilen Weg aus Thale oder mit der Seilbahn über das Tal.
Hexentanzplatz, 06502 Thale · Dauer: 3 – 6 Stunden · Preis: günstig · draußen · Saison: ganzjährig, Attraktionen überwiegend Saison · Geöffnet: Plateau frei zugänglich; Seilbahn, Tierpark und Rodelbahn haben eigene Zeiten · Parken: Hexentanzplatz P1
- Das Plateau selbst kostet nichts, jede Attraktion oben aber einzeln. Wer mehreres vorhat, nach Kombitickets fragen.
- Schöner ist die Anfahrt mit der Kabinenbahn von Thale aus — die Fahrt über das Bodetal ist Teil des Erlebnisses.
- An Wochenenden und in den Ferien früh da sein, die Parkplätze oben sind schnell voll.
- Am Rand geht es steil hinunter. Kleine Kinder an der Hand behalten.
Website des Ziels
Hängebrücke Titan RT Rappbodetalsperre
Die Titan RT hängt seit 2017 neben der Staumauer der Rappbodetalsperre, der höchsten Talsperre Deutschlands. 483 Meter lang, rund einen Meter breit, etwa 100 Meter über dem Wasser — und sie schwingt spürbar. Am selben Ort gibt es die Riesenschaukel Gigaswing und eine Doppel-Zipline über das Tal. Wer nur schauen will, geht hin und wieder zurück; die Staumauer selbst kann man ebenfalls überqueren.
Talsperrenstraße, 38889 Oberharz am Brocken / Elbingerode · Dauer: 1 – 3 Stunden · Preis: günstig · draußen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich, bei Sturm und Gewitter gesperrt · Parken: Hauptparkplatz Rappbodetalsperre
- Wer nicht schwindelfrei ist, merkt das auf der Mitte der Brücke — dort schwingt sie am stärksten.
- Für Gigaswing und Zipline gelten Mindestalter und Gewichtsgrenzen, beides bitte vorher prüfen.
- Der Hauptparkplatz liegt etwa 500 Meter entfernt und ist kostenpflichtig.
- Am Wochenende bei gutem Wetter ist es voll, unter der Woche deutlich entspannter.
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Iberger Tropfsteinhöhle Bad Grund
Die Iberger Tropfsteinhöhle steckt im Kalk eines 385 Millionen Jahre alten Korallenriffs. Der begehbare Teil ist 123 Meter lang, mit Stollen und Grotten kommt die Anlage auf rund 300 Meter. Sie gehört heute zum HöhlenErlebnisZentrum: Neben der Führung durch die Höhle gibt es ein Museum zur Lichtensteinhöhle, in der eine bronzezeitliche Familie gefunden wurde, deren Nachfahren bis heute in der Gegend leben.
An der Tropfsteinhöhle 1, 37539 Bad Grund · Dauer: 1,5 – 2,5 Stunden · Preis: günstig · drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Führungen zu festen Zeiten; im Winter eingeschränkt · Parken: Parkplatz Höhlenerlebniszentrum
- In der Höhle sind es ganzjährig etwa 8 Grad — Jacke mitnehmen, auch im Hochsommer.
- Der Weg in der Höhle ist eng und teils niedrig. Mit Kinderwagen geht es nicht.
- Nur mit Führung, und die Führungen laufen zu festen Zeiten. Vorher anrufen oder nachsehen.
- Das Museum lohnt sich auch ohne Höhle — ein guter Plan für einen Regentag.
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Indoorspielplatz Regenbogenland Bad Sachsa
Der Indoorspielplatz Regenbogenland liegt im Salztal-Sport-Center gleich neben dem Salztal Paradies. Drinnen gibt es Hüpfburgen, Rutschen, ein Bällebad, Kettcars und Platz zum Fußballspielen – genau das Richtige, wenn es draußen regnet oder die Kleinen sich einfach mal austoben müssen. Gut auch für Kindergeburtstage.
Salztal-Sport-Center, Talstraße 28a, 37441 Bad Sachsa · Dauer: 2 – 3 Stunden · drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: laut Presse (Stand Januar 2025): Do und Fr 14 – 19 Uhr, Sa und So 11 – 19 Uhr · Parken: Salztal Paradies Parkdeck 1
- Öffnungszeiten und Preise konnten wir nicht offiziell bestätigen – vorher kurz nachfragen.
- Lässt sich gut mit dem Salztal Paradies nebenan verbinden.
- Socken mitnehmen – auf Spielflächen ist das meist Pflicht.
Josephskreuz auf dem Auerberg
Auf dem Großen Auerberg bei Stolberg steht seit 1896 das Josephskreuz: ein Aussichtsturm in Form eines aufrecht stehenden Doppelkreuzes aus Stahlfachwerk. 38 Meter hoch, 125 Tonnen schwer, von rund 100.000 Nieten zusammengehalten — der größte Turm dieser Bauart weltweit. Über etwa 200 Stufen geht es hinauf, oben liegt bei klarer Sicht der halbe Harz vor einem. Der Weg von Stolberg hinauf ist eine schöne Wanderung durch Buchenwald.
Auerberg, 06547 Südharz OT Stolberg · Dauer: 1 – 4 Stunden je nach Anfahrt · Preis: günstig · draußen · Saison: ganzjährig, Turm mit Winterpause · Geöffnet: Turmbesteigung zu ausgewiesenen Zeiten, im Winter oft geschlossen · Parken: Parkplatz Auerberg
- Der Parkplatz Auerberg liegt knapp einen Kilometer entfernt, den Rest geht man zu Fuß.
- Nur Treppe, kein Aufzug — rund 200 Stufen im offenen Stahlgerüst. Wer nicht schwindelfrei ist, bleibt besser unten.
- Bei Wind schwankt das Gerüst hörbar. Das ist normal, fühlt sich oben aber ungewohnt an.
- Schöner ist der Aufstieg zu Fuß von Stolberg aus, etwa eine Stunde durch den Wald.
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Kloster Walkenried
Am Südrand des Harzes liegt die ehemalige Zisterzienserabtei Walkenried: die Ruine der Klosterkirche und das fast vollständig erhaltene gotische Klausurgebäude mit Kreuzgang und Kapitelsaal. Seit 2006 ist darin das Zisterziensermuseum, seit 2010 gehört die Anlage zum UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft. Die Mönche haben den Harzer Bergbau und die Wasserwirtschaft entscheidend geprägt — davon erzählt das Museum.
Steinweg 4a, 37445 Walkenried · Dauer: 1,5 – 2,5 Stunden · Preis: günstig · draußen und drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Museum dienstags bis sonntags; montags in der Regel geschlossen · Parken: Parkplatz am Kloster
- Montags ist meist zu — das ist der häufigste vergebliche Weg hierher.
- Der Audioguide ist im Eintritt enthalten und macht aus Mauern eine Geschichte.
- Die Kirchenruine ist auch von außen frei zugänglich und für ein paar Minuten Pause schön.
- Von Bad Sachsa sind es nur wenige Kilometer — gut mit einem anderen Ziel zu verbinden.
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Kyffhäuserdenkmal
Auf dem Kyffhäuser über der Goldenen Aue steht eines der größten Denkmäler Deutschlands, errichtet 1890 bis 1896 auf den Resten der Reichsburg Kyffhausen. Unten sitzt der steinerne Kaiser Barbarossa, darüber reitet Kaiser Wilhelm I. Über Treppen im Turm geht es hinauf zur Aussicht über Harz, Kyffhäuser und Goldene Aue. Dazu kommen die Ruinen der Burg mit dem tiefen Burgbrunnen und ein Museum.
Kyffhäuser, 99707 Kyffhäuserland OT Steinthaleben · Dauer: 2 – 3 Stunden · draußen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: April bis Oktober 9:30 – 18 Uhr, November bis März 10 – 17 Uhr; letzter Einlass 30 Minuten vor Schluss · Parken: Parkplatz Burghof
- Bis zur Aussicht im Turm sind es viele Stufen – nichts für Kinderwagen.
- Oben ist es oft windig und kühler als im Tal.
- Rund um das Denkmal wird gebaut und saniert – aktuelle Hinweise auf der Website.
- Passt gut mit der Barbarossahöhle zusammen.
Website des Ziels
Rübeländer Tropfsteinhöhlen
In Rübeland liegen zwei Schauhöhlen nebeneinander. Die Baumannshöhle ist seit 1646 zugänglich und damit die älteste Schauhöhle Deutschlands; in ihrer großen Halle, dem Goethesaal, finden bis heute Konzerte und Theateraufführungen statt. Die Hermannshöhle nebenan ist die tropfsteinreichere der beiden — hier stehen die eindrucksvollsten Formationen, dazu leben in einem Becken blinde Grottenolme. Beide werden nur mit Führung besichtigt.
Blankenburger Straße 35, 38889 Oberharz am Brocken OT Rübeland · Dauer: 1 – 3 Stunden · Preis: günstig · drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Führungen zu festen Zeiten; im Winter eingeschränkt, teils nur eine der beiden Höhlen · Parken: Parkplatz Schützenplatz Rübeland
- Ganzjährig etwa 8 Grad in beiden Höhlen — Jacke und feste Schuhe, der Boden ist feucht.
- Wer nur eine schafft: die Hermannshöhle hat die schöneren Tropfsteine, die Baumannshöhle die größere Geschichte.
- Viele Stufen, kein Kinderwagen und nichts für sehr wacklige Knie.
- Im Winter ist manchmal nur eine der beiden geöffnet — vorher anrufen.
- Rübeland liegt nah an der Rappbodetalsperre, beides passt gut an einen Tag.
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Salztal Paradies Bad Sachsa
Das größte Bad der Gegend, drinnen und draußen: Wellenbecken, Kinderbadelandschaft, Strömungs- und Wildwasserkanal, Sportbecken, zwei große Whirlpools und mehrere Rutschen, die längste mit 95 Metern. Für Erwachsene gibt es auf über 450 Quadratmetern eine Saunalandschaft mit fünf Saunen. Nebenan liegt eine Eislaufhalle, die auch im Sommer läuft. Der beste Plan für einen Tag, an dem draußen nichts geht — und der einzige auf dieser Liste, bei dem alle gleichzeitig zufrieden sind.
Talstraße 28, 37441 Bad Sachsa · Dauer: 3 – 5 Stunden · Preis: mittel · draußen und drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich, Zeiten je nach Saison — Einlass bis eine Stunde vor Schluss · Parken: Parkdeck Salztal Paradies
- Öffnungszeiten wechseln nach Saison und Wochentag — vorher auf der Seite nachsehen oder anrufen.
- Der Saunabereich ist textilfrei; mit Kindern bleibt man im Badeteil.
- Die Eislaufhalle läuft auch im Sommer — guter Nachschlag, wenn das Wasser reicht.
- Handtücher und Schwimmsachen mitnehmen, Leihen ist teuer.
Website des Ziels
Schloss Wernigerode
Hoch über Wernigerode thront das Schloss mit Türmchen, Erkern und Zinnen — für viele das Sinnbild des Harzes. Innen führen zwei Rundgänge durch über 40 Räume, die noch original eingerichtet sind: Wohnkultur des Adels im 19. Jahrhundert, von der Bibliothek bis zum Festsaal. Die Terrasse allein lohnt den Aufstieg, der Blick reicht über die Fachwerkstadt bis zum Brocken. Hinauf geht es zu Fuß in etwa 20 Minuten oder mit der Bimmelbahn ab Marktplatz.
Am Schloß 1, 38855 Wernigerode · Dauer: 2 – 3 Stunden · Preis: mittel · drinnen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Ostern bis Oktober täglich 10 – 18 Uhr, sonst 10 – 17 Uhr — montags geschlossen · Parken: Marktplatz / Schöne Ecke
- Montags ist zu — der häufigste vergebliche Weg.
- Der Fußweg hinauf ist steil; mit Kinderwagen oder müden Beinen die Bimmelbahn ab Marktplatz nehmen.
- Die Schlossterrasse ist auch ohne Museumskarte zugänglich — für den Blick allein reicht das.
- Gut zu verbinden mit der Altstadt und der Brockenbahn, beides in Laufnähe.
Website des Ziels
Teufelsmauer bei Weddersleben
Die Teufelsmauer zieht sich auf rund 20 Kilometern von Ballenstedt über Weddersleben bis Blankenburg: eine Reihe harter Sandsteinfelsen aus der Kreidezeit, die senkrecht aus der Landschaft ragt. Der Abschnitt bei Weddersleben mit dem Königstein ist der bekannteste und seit 1935 Naturschutzgebiet — eines der ältesten in Deutschland. Ein Wanderweg führt oben entlang, der Blick geht über das Bodetal bis zum Harzrand. Zu fast jedem Felsen gehört eine Sage.
Teufelsmauer, 06502 Thale OT Weddersleben · Dauer: 1,5 – 3 Stunden · Preis: kostenlos · draußen · Saison: ganzjährig, am schönsten früh oder abends · Geöffnet: frei zugänglich · Parken: Parkplatz Teufelsmauer Weddersleben
- Der Weg oben auf dem Kamm ist schmal und stellenweise ausgesetzt — mit kleinen Kindern besser unten herum gehen.
- Naturschutzgebiet: auf den Wegen bleiben, das ist hier kein Ordnungsgedanke, sondern der Grund, warum es die Felsen noch gibt.
- Sonnenaufgang und Abendlicht sind der eigentliche Grund herzukommen.
- Feste Schuhe, der Sandstein wird bei Nässe rutschig.
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Westernstadt Pullman City Harz
Pullman City in Hasselfelde ist nach eigenen Angaben mit 200.000 Quadratmetern die größte Westernstadt Deutschlands: eine komplette Kulissenstadt mit Saloon, Kirche, Schmiede, Gefängnis und Ranch. Über den Tag laufen Shows, Stunt- und Reitvorführungen, dazu Musik und Handwerk zum Zusehen. Die Darsteller sind ganztägig in Rolle und Kostüm unterwegs. Für Kinder ist es ein Tag zum Staunen, für Erwachsene ein sehr eigener Kosmos.
Am Rosentale 1, 38899 Oberharz am Brocken OT Hasselfelde · Dauer: 4 – 7 Stunden · Preis: mittel · draußen · Saison: Saison etwa April bis Anfang November, dazu Sondertermine · Geöffnet: in der Saison an ausgewiesenen Tagen — der Spielplan wechselt, vorher nachsehen · Parken: Parkplatz Westernstadt
- Der Spielplan entscheidet über den Tag. Vorher ansehen, wann die Shows laufen, sonst läuft man an den Höhepunkten vorbei.
- Nicht jeden Tag geöffnet, besonders am Rand der Saison. Ein Blick auf die Seite spart die vergebliche Fahrt.
- Es ist ein Tagesziel, kein Zwischenstopp — unter vier Stunden lohnt sich der Eintritt nicht.
- Fast alles ist draußen. Bei Regen wird es zäh, dann besser verschieben.
- Zur Rappbodetalsperre und nach Rübeland sind es nur wenige Kilometer.
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Wildpark Christianental Wernigerode
Ein kleiner Wildpark in einem bewaldeten Tal am Rand von Wernigerode. Zu sehen sind heimische Tiere: Rot- und Damwild, Wildschweine, Luchse, Wildkatzen, Marder, Waschbären und Greifvögel, dazu ein Streichelgehege mit Haustieren. Im oberen Teil liegt ein großer Spielplatz aus Naturmaterialien rund um das Thema Wald und Harzer Sagenwelt. Kein großer Zoo, sondern ein ruhiger Nachmittag im Grünen — und mit zwei Euro Eintritt das günstigste Tiererlebnis der Liste.
Christianental 11, 38855 Wernigerode · Dauer: 1,5 – 3 Stunden · Preis: günstig · draußen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: ganzjährig geöffnet · Parken: Parkplatz Christianental
- Sehr günstig — ideal, wenn der Tag sonst schon teuer war.
- Der Spielplatz liegt im oberen Teil; dort landet man ohnehin und bleibt länger als geplant.
- Das Tal ist schattig und kühl — an heißen Tagen angenehm, an kühlen eine Jacke mehr.
- Vom Schloss aus zu Fuß erreichbar, lässt sich also gut kombinieren.
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Wurmbergseilbahn Braunlage
Die Wurmbergseilbahn fährt seit 1963 von Braunlage auf den 971 Meter hohen Wurmberg, den höchsten Berg Niedersachsens. 2,8 Kilometer, damit die längste Luftseilbahn Norddeutschlands, mit einer Mittelstation, die man durchfahren kann. Oben gibt es einen Rundweg, Gastronomie und den Blick hinüber zum Brocken. Im Winter ist der Wurmberg das größte Skigebiet des Harzes, im Sommer Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Abfahrten.
Am Amtsweg 5, 38700 Braunlage · Dauer: 2 – 5 Stunden · Preis: mittel · draußen · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich, Zeiten je nach Saison; bei starkem Wind Betrieb eingestellt · Parken: Parkplatz Rodelhaus Braunlage
- Bei Sturm steht die Bahn — Betriebsmeldung auf der Seite ansehen, bevor ihr losfahrt.
- Oben ist es fast immer deutlich kälter und windiger als unten in Braunlage.
- Bergfahrt und Talwanderung kombinieren spart Geld und ist der schönere Weg.
- Fahrräder werden mitgenommen — die Abfahrt über die Trails ist für Jugendliche das Highlight.
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Übernachten in der Nähe
Ferienhof Großheim
Ehemaliger Bauernhof, heute Hobbyhof mit Eseln, Kuh, Schwein, Pferden, Ziegen und Schafen. Die Ferienwohnung (ca. 80 m², 2 Schlafzimmer, Kaminofen, eigene Küche) passt für bis zu 5 Gäste, dazu kommen zwei Doppelzimmer mit eigener Küchenzeile. Alles zusammen reicht für bis zu 9 Gäste. Spielturm, Trampolin und großer Garten; Hunde sind nach Absprache willkommen.
Harzstraße 11, 37441 Bad Sachsa-Neuhof · ab 35 € pro Nacht · Telefon 0160 97605687
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