Alle 26 Ausflugsziele
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Affenwald & Sommerrodelbahn Straußberg
Im Affenwald laufen Berberaffen, Lemuren und Wallabys frei im Wald umher — Futter gibt es am Eingang, und die Tiere holen es sich direkt aus der Hand. Der Rundweg führt durch echten Bergwald, kein Gehege. Gleich nebenan wartet die Sommerrodelbahn: 1.000 Meter Abfahrt, Tempo selbst bestimmt. Zusammen gut ein halber Tag, und die Mischung aus ruhig und schnell funktioniert bei fast jedem Alter.
Unterer Straußberg 6, 99706 Sondershausen · Dauer: 3 – 5 Stunden · Saison: 1. April bis 31. Oktober · Geöffnet: täglich 10 – 18 Uhr, letzter Einlass in den Affenwald 17 Uhr
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Freizeitpark Possen mit Possenturm
Der Possen liegt mitten in einem der größten zusammenhängenden Buchenwälder Europas. Herzstück ist der Possenturm, der älteste und höchste in Fachwerk gebaute Aussichtsturm Europas — wer die Stufen schafft, sieht bei klarer Sicht bis zum Harz. Drumherum liegen weitläufige Tiergehege mit Braunbären, Geparden, Erdmännchen und Emus, dazu einer der größten Spielplätze der Region. Der Park selbst kostet keinen Eintritt, nur der Turm einen kleinen Betrag.
Possen 1, 99706 Sondershausen · Dauer: 2 – 4 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Montag bis Samstag 11 – 21 Uhr, Sonntag 11 – 20 Uhr
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Brocken-Coaster Schierke
Der Brocken-Coaster ist keine Wannenbahn, sondern ein Schienenschlitten: Der Bob hängt fest auf der Schiene, du bestimmst nur das Tempo. Die Strecke schlängelt sich 400 Meter durch den Hangwald oberhalb von Schierke und dreht dabei einen vollen Kringel. Weil der Schlitten in der Schiene läuft, geht es auch bei nassem Wetter und im Winter — eine der wenigen Bahnen im Harz, die ganzjährig fährt. Direkt unterhalb des Brockens gelegen, lässt sich das gut mit einer Wanderung oder der Fahrt mit der Schmalspurbahn verbinden.
Hagenstraße 6, 38879 Wernigerode OT Schierke · Dauer: 1 – 2 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: 10 – 18 Uhr
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Brockenbahn ab Wernigerode
Eine echte Schmalspur-Dampflok zieht die Bahn von Wernigerode über Drei Annen Hohne und Schierke hinauf zum Brocken. Die Strecke schraubt sich durch den Nationalpark, ab Schierke wird der Wald niedriger und knorriger, oben ist Hochmoor. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit ins Land — nur ist klare Sicht auf dem Brocken die Ausnahme, an rund 300 Tagen im Jahr steht er in Wolken. Die Fahrt selbst ist das Erlebnis: Rauch, Pfeifen, offene Fenster. Für Kinder oft der Höhepunkt der Woche.
Harzer Schmalspurbahnen, Bahnhofsplatz, 38855 Wernigerode · Dauer: ein halber bis ganzer Tag · Saison: ganzjährig · Geöffnet: mehrmals täglich, Fahrplan je nach Saison — vorher nachsehen
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Brockenwanderung ab Torfhaus (Goetheweg)
Der Goetheweg beginnt am Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus und führt in rund drei Stunden auf den Gipfel. Er ist der bekannteste und zugleich einfachste der großen Brockenaufstiege: breite Wege, gleichmäßige Steigung, rund 390 Höhenmeter. Unterwegs geht es am Abbegraben entlang, durch Hochmoor und über die alte Grenzlinie. Wer nicht zurücklaufen mag, fährt ab Brocken mit der Schmalspurbahn hinunter — Karten gibt es oben am Bahnhof, in der Hauptsaison aber nicht garantiert.
Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, 38667 Torfhaus · Dauer: 5 – 6 Stunden hin und zurück · Saison: ganzjährig, im Winter nur mit Ausrüstung · Geöffnet: jederzeit — der Parkplatz ist kostenpflichtig
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Brockenwanderung ab Schierke (Eckerlochstieg)
Vom Nationalparkhaus Schierke sind es über den Eckerlochstieg nur 5,5 Kilometer bis zum Gipfel, aber rund 500 Höhenmeter über Steine, Wurzeln und Blockschutt. Der Weg ist der schönste der Brockenaufstiege und zugleich der anstrengendste — feste Schuhe sind Pflicht, bei Nässe wird es rutschig. Wer es ruhiger mag, nimmt ab Schierke die breite Brockenstraße: länger, gleichmäßiger, auch mit größeren Kindern gut machbar.
Nationalparkhaus Schierke, Brockenstraße, 38879 Wernigerode OT Schierke · Dauer: 4 – 5 Stunden hin und zurück · Saison: ganzjährig, im Winter nur mit Ausrüstung · Geöffnet: jederzeit
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Erlebnisbergwerk Sondershausen
Ein echtes Kalibergwerk, in dem bis 1990 gearbeitet wurde. Der Förderkorb bringt Besucher 670 Meter in die Tiefe, dort führen erfahrene Bergleute durch die Strecken. Unter Tage liegen riesige Hallen — eine davon wird für Konzerte genutzt —, ein Salzsee, über den man mit dem Kahn fährt, und die Maschinen von damals. Die Temperatur liegt konstant bei rund 28 Grad, das Wetter draußen spielt keine Rolle. Der beste Regentag-Plan der ganzen Liste.
Schachtstraße 20–22, 99706 Sondershausen · Dauer: 4 – 5 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Dienstag bis Freitag 11 oder 14 Uhr, Samstag 10 oder 14 Uhr, Sonn- und Feiertag 11 Uhr — Montag Ruhetag
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Einhornhöhle Scharzfeld
Seit Jahrhunderten wurden hier Knochen ausgegraben und für Einhornreste gehalten — daher der Name. Tatsächlich stammen sie von Höhlenbären und Eiszeittieren, und in jüngerer Zeit fanden Forscher hier Spuren der Neandertaler, darunter einen geschnitzten Knochen, der zu den ältesten Kunstwerken Europas gehört. Zu sehen ist die Höhle nur mit Führung; sie geht durch weite Hallen mit Namen wie Blaue Grotte und Schillerhalle. Ringsum liegt ein Waldgelände mit Spielbereich und Wanderwegen.
Einhornhöhle, 37412 Herzberg am Harz OT Scharzfeld · Dauer: 2 – 3 Stunden · Saison: April bis Oktober, dazu eine kurze Wintersaison · Geöffnet: April bis Oktober Dienstag bis Sonntag 11 – 17 Uhr, Führungen stündlich
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ErlebnisBocksBerg Hahnenklee
Die Kabinenbahn startet mitten in Hahnenklee und ist in zehn Minuten oben. Der Berg selbst ist das Programm: Der Bocksbergbob läuft 1.250 Meter mit einem doppelten Looping ins Tal, die Bocksbergcarts rollen auf drei Rädern anderthalb Kilometer bergab, dazu Tubingbahn, Trampolin und Hexenlabyrinth. Wer lieber ruhig unterwegs ist, wandert vom Gipfel zurück oder genießt die Aussicht über den Oberharz. Ein Ziel, an dem sich verschiedene Altersgruppen gleichzeitig beschäftigen können.
Rathausstraße 6, 38644 Goslar OT Hahnenklee · Dauer: 3 – 5 Stunden · Saison: ganzjährig, Sommer- und Winterbetrieb · Geöffnet: Sommer täglich 9:30 – 17:30 Uhr, Winter bis 16:30 Uhr
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Schloss Wernigerode
Hoch über Wernigerode thront das Schloss mit Türmchen, Erkern und Zinnen — für viele das Sinnbild des Harzes. Innen führen zwei Rundgänge durch über 40 Räume, die noch original eingerichtet sind: Wohnkultur des Adels im 19. Jahrhundert, von der Bibliothek bis zum Festsaal. Die Terrasse allein lohnt den Aufstieg, der Blick reicht über die Fachwerkstadt bis zum Brocken. Hinauf geht es zu Fuß in etwa 20 Minuten oder mit der Bimmelbahn ab Marktplatz.
Am Schloß 1, 38855 Wernigerode · Dauer: 2 – 3 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Ostern bis Oktober täglich 10 – 18 Uhr, sonst 10 – 17 Uhr — montags geschlossen
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Wildpark Christianental Wernigerode
Ein kleiner Wildpark in einem bewaldeten Tal am Rand von Wernigerode. Zu sehen sind heimische Tiere: Rot- und Damwild, Wildschweine, Luchse, Wildkatzen, Marder, Waschbären und Greifvögel, dazu ein Streichelgehege mit Haustieren. Im oberen Teil liegt ein großer Spielplatz aus Naturmaterialien rund um das Thema Wald und Harzer Sagenwelt. Kein großer Zoo, sondern ein ruhiger Nachmittag im Grünen — und mit zwei Euro Eintritt das günstigste Tiererlebnis der Liste.
Christianental 11, 38855 Wernigerode · Dauer: 1,5 – 3 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: ganzjährig geöffnet
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Alternativer Bärenpark Worbis
Kein Zoo, sondern ein Zuhause für Tiere, die es vorher schlecht hatten: Braunbären aus Betonzwingern und Zirkussen, dazu ein Wolfsrudel, leben hier auf rund 40.000 Quadratmetern Waldfläche. Die Gehege sind so groß, dass man die Tiere nicht immer sofort sieht — das ist beabsichtigt und macht das Beobachten spannender. Wer erklärt bekommen will, wo die Bären herkommen, findet an jedem Gehege ihre Geschichte. Für Kinder ein Ziel, das nicht nur unterhält, sondern etwas erzählt.
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis · Dauer: 2 – 4 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: März bis Oktober 10 – 18 Uhr, November bis Februar 10 – 16 Uhr — Einlass bis eine Stunde vorher
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Salztal Paradies Bad Sachsa
Das größte Bad der Gegend, drinnen und draußen: Wellenbecken, Kinderbadelandschaft, Strömungs- und Wildwasserkanal, Sportbecken, zwei große Whirlpools und mehrere Rutschen, die längste mit 95 Metern. Für Erwachsene gibt es auf über 450 Quadratmetern eine Saunalandschaft mit fünf Saunen. Nebenan liegt eine Eislaufhalle, die auch im Sommer läuft. Der beste Plan für einen Tag, an dem draußen nichts geht — und der einzige auf dieser Liste, bei dem alle gleichzeitig zufrieden sind.
Talstraße 28, 37441 Bad Sachsa · Dauer: 3 – 5 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich, Zeiten je nach Saison — Einlass bis eine Stunde vor Schluss
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Glasmanufaktur Harzkristall Derenburg
Eine der wenigen Glashütten in Deutschland, die noch mundgeblasenes Glas herstellt: Vasen, Leuchten, Glasteile für den Denkmalschutz. Von der Galerie aus sieht man den Glasbläsern direkt an den Ofen. Dazu gehören ein Werksverkauf, ein Café und ein großer Außenbereich mit Gartenlandschaft, Spielplatz und Goldfischteich, der 2006 Außenstelle der Landesgartenschau war. Für Kinder gibt es Mitmach-Angebote, bei denen man sein eigenes Glas gestaltet.
Im Freien Felde 5, 38895 Derenburg · Dauer: 1,5 – 3 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich; die Glasbläser arbeiten nur zu bestimmten Zeiten — vorher nachsehen
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Harzturm Torfhaus
Der Harzturm steht in Torfhaus auf rund 800 Metern, direkt gegenüber dem Brocken. 65 Meter hoch, Holz-Stahl-Konstruktion, außen wie ein hohler drehwüchsiger Baumstamm verkleidet. Auf 45 Metern liegen zwei Panoramaplattformen und ein Skywalk mit gläsernem Boden. Hoch geht es über die Treppe oder mit dem Aufzug, runter wahlweise über eine 110 Meter lange Rutsche. Bei klarer Sicht schaut man direkt auf den Brocken.
Torfhaus 21, 38667 Clausthal-Zellerfeld OT Torfhaus · Dauer: 1 – 2 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich, Zeiten je nach Saison und Wetter
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Hexentanzplatz Thale
Der Hexentanzplatz liegt auf einem Felsplateau 250 Meter über dem Bodetal — der bekannteste Aussichtspunkt des Harzes und Schauplatz der Walpurgissagen. Oben ist ein ganzer Tag möglich: Aussicht ins Bodetal, ein kleiner Tierpark, eine Sommerrodelbahn, das Bergtheater unter freiem Himmel und mehrere Gaststätten. Hinauf kommt man mit dem Auto, zu Fuß über den steilen Weg aus Thale oder mit der Seilbahn über das Tal.
Hexentanzplatz, 06502 Thale · Dauer: 3 – 6 Stunden · Saison: ganzjährig, Attraktionen überwiegend Saison · Geöffnet: Plateau frei zugänglich; Seilbahn, Tierpark und Rodelbahn haben eigene Zeiten
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Hängebrücke Titan RT Rappbodetalsperre
Die Titan RT hängt seit 2017 neben der Staumauer der Rappbodetalsperre, der höchsten Talsperre Deutschlands. 483 Meter lang, rund einen Meter breit, etwa 100 Meter über dem Wasser — und sie schwingt spürbar. Am selben Ort gibt es die Riesenschaukel Gigaswing und eine Doppel-Zipline über das Tal. Wer nur schauen will, geht hin und wieder zurück; die Staumauer selbst kann man ebenfalls überqueren.
Talsperrenstraße, 38889 Oberharz am Brocken / Elbingerode · Dauer: 1 – 3 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich, bei Sturm und Gewitter gesperrt
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Iberger Tropfsteinhöhle Bad Grund
Die Iberger Tropfsteinhöhle steckt im Kalk eines 385 Millionen Jahre alten Korallenriffs. Der begehbare Teil ist 123 Meter lang, mit Stollen und Grotten kommt die Anlage auf rund 300 Meter. Sie gehört heute zum HöhlenErlebnisZentrum: Neben der Führung durch die Höhle gibt es ein Museum zur Lichtensteinhöhle, in der eine bronzezeitliche Familie gefunden wurde, deren Nachfahren bis heute in der Gegend leben.
An der Tropfsteinhöhle 1, 37539 Bad Grund · Dauer: 1,5 – 2,5 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Führungen zu festen Zeiten; im Winter eingeschränkt
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Josephskreuz auf dem Auerberg
Auf dem Großen Auerberg bei Stolberg steht seit 1896 das Josephskreuz: ein Aussichtsturm in Form eines aufrecht stehenden Doppelkreuzes aus Stahlfachwerk. 38 Meter hoch, 125 Tonnen schwer, von rund 100.000 Nieten zusammengehalten — der größte Turm dieser Bauart weltweit. Über etwa 200 Stufen geht es hinauf, oben liegt bei klarer Sicht der halbe Harz vor einem. Der Weg von Stolberg hinauf ist eine schöne Wanderung durch Buchenwald.
Auerberg, 06547 Südharz OT Stolberg · Dauer: 1 – 4 Stunden je nach Anfahrt · Saison: ganzjährig, Turm mit Winterpause · Geöffnet: Turmbesteigung zu ausgewiesenen Zeiten, im Winter oft geschlossen
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Kloster Walkenried
Am Südrand des Harzes liegt die ehemalige Zisterzienserabtei Walkenried: die Ruine der Klosterkirche und das fast vollständig erhaltene gotische Klausurgebäude mit Kreuzgang und Kapitelsaal. Seit 2006 ist darin das Zisterziensermuseum, seit 2010 gehört die Anlage zum UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft. Die Mönche haben den Harzer Bergbau und die Wasserwirtschaft entscheidend geprägt — davon erzählt das Museum.
Steinweg 4a, 37445 Walkenried · Dauer: 1,5 – 2,5 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Museum dienstags bis sonntags; montags in der Regel geschlossen
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Europa-Rosarium Sangerhausen
Das Europa-Rosarium in Sangerhausen ist die größte Rosensammlung der Welt: über 8.300 Rosenarten und -sorten auf rund 13 Hektar, angelegt ab 1903. Dazu gehören ein Landschaftspark mit altem Baumbestand, ein Spielplatz und ein Café. Die Hauptblüte liegt im Juni und Anfang Juli, dann ist der Park am eindrucksvollsten — im Spätsommer blühen die öfterblühenden Sorten weiter.
Steinberger Weg 3, 06526 Sangerhausen · Dauer: 1,5 – 3 Stunden · Saison: Hauptblüte Juni bis Anfang Juli · Geöffnet: täglich, Zeiten je nach Saison; im Winter stark verkürzt
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Rübeländer Tropfsteinhöhlen
In Rübeland liegen zwei Schauhöhlen nebeneinander. Die Baumannshöhle ist seit 1646 zugänglich und damit die älteste Schauhöhle Deutschlands; in ihrer großen Halle, dem Goethesaal, finden bis heute Konzerte und Theateraufführungen statt. Die Hermannshöhle nebenan ist die tropfsteinreichere der beiden — hier stehen die eindrucksvollsten Formationen, dazu leben in einem Becken blinde Grottenolme. Beide werden nur mit Führung besichtigt.
Blankenburger Straße 35, 38889 Oberharz am Brocken OT Rübeland · Dauer: 1 – 3 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Führungen zu festen Zeiten; im Winter eingeschränkt, teils nur eine der beiden Höhlen
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Wurmbergseilbahn Braunlage
Die Wurmbergseilbahn fährt seit 1963 von Braunlage auf den 971 Meter hohen Wurmberg, den höchsten Berg Niedersachsens. 2,8 Kilometer, damit die längste Luftseilbahn Norddeutschlands, mit einer Mittelstation, die man durchfahren kann. Oben gibt es einen Rundweg, Gastronomie und den Blick hinüber zum Brocken. Im Winter ist der Wurmberg das größte Skigebiet des Harzes, im Sommer Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Abfahrten.
Am Amtsweg 5, 38700 Braunlage · Dauer: 2 – 5 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: täglich, Zeiten je nach Saison; bei starkem Wind Betrieb eingestellt
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Teufelsmauer bei Weddersleben
Die Teufelsmauer zieht sich auf rund 20 Kilometern von Ballenstedt über Weddersleben bis Blankenburg: eine Reihe harter Sandsteinfelsen aus der Kreidezeit, die senkrecht aus der Landschaft ragt. Der Abschnitt bei Weddersleben mit dem Königstein ist der bekannteste und seit 1935 Naturschutzgebiet — eines der ältesten in Deutschland. Ein Wanderweg führt oben entlang, der Blick geht über das Bodetal bis zum Harzrand. Zu fast jedem Felsen gehört eine Sage.
Teufelsmauer, 06502 Thale OT Weddersleben · Dauer: 1,5 – 3 Stunden · Saison: ganzjährig, am schönsten früh oder abends · Geöffnet: frei zugänglich
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Westernstadt Pullman City Harz
Pullman City in Hasselfelde ist nach eigenen Angaben mit 200.000 Quadratmetern die größte Westernstadt Deutschlands: eine komplette Kulissenstadt mit Saloon, Kirche, Schmiede, Gefängnis und Ranch. Über den Tag laufen Shows, Stunt- und Reitvorführungen, dazu Musik und Handwerk zum Zusehen. Die Darsteller sind ganztägig in Rolle und Kostüm unterwegs. Für Kinder ist es ein Tag zum Staunen, für Erwachsene ein sehr eigener Kosmos.
Am Rosentale 1, 38899 Oberharz am Brocken OT Hasselfelde · Dauer: 4 – 7 Stunden · Saison: Saison etwa April bis Anfang November, dazu Sondertermine · Geöffnet: in der Saison an ausgewiesenen Tagen — der Spielplan wechselt, vorher nachsehen
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HEX Erlebniswelt — der weltgrößte Hexenbesen
In Rothesütte am Südrand des Harzes steht seit 2025 ein Aussichtsturm in Form eines Hexenbesens — mit 70 Metern nach Betreiberangaben der größte der Welt. Die Plattform liegt auf 44 Metern; von dort geht der Blick über Wälder und Bergrücken, bei klarer Sicht bis zum Brocken und zum Wurmberg. Nach unten führen zwei Rutschen, eine davon interaktiv. Rundherum ist eine kleine Erlebniswelt gewachsen: eine Ausstellung im Turm, ein Zauberladen und das Restaurant Blocksberg. Das jüngste Ziel auf dieser Liste und das nächstgelegene große — von Bad Sachsa sind es nur wenige Kilometer.
Alte-Nordhäuser-Straße 26, 99755 Ellrich OT Rothesütte · Dauer: 2 – 4 Stunden · Saison: ganzjährig · Geöffnet: Turm täglich 10 – 18 Uhr, Restaurant Blocksberg 11 – 21 Uhr
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